AntriebsartVorteileNachteileÖKO-TREND Empfehlung
Benzinmotor Euro 4Vergleichsweise „saubere“ Abgase: Emittiert kaum Feinstaub und wenig Stickoxide
Zum Teil hohe Verbrauchs- /CO2-Werte
Empfehlenswert
Benzinmotor Euro 4 mit DirekteinspritzungIm Teillastbetrieb (Magerverbrennung) günstige Verbrauchswerte
 Empfehlenswert
Dieselmotor ohne geschlossenen Partkelfilter
Niedriger Verbrauch
Unzeitgemäße Abgasemissionen: Stößt in hohem Maße Rußpartikel und Stickoxide aus, Fahrverbote drohen ab 2010
Nicht empfehlenswert
Dieselmotor mit Partikelfilter
Niedriger Verbrauch
Deutlich höhere Stickoxidemissionen als bei Benzinern
Eingeschränkt empfehlenswert
Dieselmotor mit Partikelfilter und Stickoxid- minderungstechnik
Niedriger Verbrauch
 Empfehlenswert
Voll-Hybrid: Benzin-und Elektromotor, Teilstrecken können mit Elektromotor gefahren werden
sehr komfortabel und leise, niedriger Verbrauch besonders in der Stadt, Kurzstrecken können emissionsfrei zurückgelegt werden
Relativ hohes Gewicht, eingeschränktes Kofferraumvolumen
Empfehlenswert
Mild-Hybrid: Benzin- und kleiner Elektromotor, Benzinmotor wird von E-Motor unterstützt
sehr komfortabel und leise, niedriger Verbrauch besonders in der Stadt
Relativ hohes Gewicht, eingeschränktes Kofferraumvolumen
Empfehlenswert
Plug-In-Hybrid: Benzin- und Elektromotor, der während der Fahrt und stationär per Steckdose aufgeladen wirdGleiche Vorteile wie Voll-Hybrid, zusätzlich können weitere Strecken emissionsfrei mit dem Elektromotor zurückgelegt werdenGleiche Nachteile wie Voll-Hybrid, zusätzlich hängt die Umweltbilanz davon ab, aus welchen Quellen der stationär per Steckdose geladene Strom stammt.Empfehlenswert
sofern der stationär geladene Strom aus regenerativen Energien stammt
Elektroauto batteriebetriebenElektroautos können sehr effizient und nahezu emissionsfrei fahrenEntscheidend für die Umweltbilanz ist die Herkunft des Stroms, mit dem die Batterie geladen wird. Bisher kein Fahrzeug serienreif, geringe Reichweite.Empfehlenswert
sofern der stationär geladene Strom aus regenerativen Energien stammt
Start-Stopp-Funktion: Fahrzeug schaltet sich im Leerlauf automatisch aus
Komfortabel und leise, funktioniert völlig unproblematisch
 Empfehlenswert
Biodiesel
Preisgünstiger Kraftstoff
Energieintensive Produktion von Energiepflanzen wie Raps, höhere Stickoxidemissionen, für Neuwagen mit Partikelfilter meist nicht zugelassen
Nicht empfehlenswert
Bio-Ethanol (Flexi-Fuel)
Preisgünstiger Kraftstoff, relativ schadstoffarme Verbrennung, ermöglicht gesteigerte Motorleistung
Ethanol wird derzeit aus Pflanzen wie Zuckerrohr und Weizen hergestellt, daher preistreibende Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Produktion ist energieaufwendig. Erst in einigen Jahren werden neue Verfahren marktreif, mit denen auch aus Pflanzenabfällen Ethanol produziert werden kann. Deutlicher Mehrverbrauch gegenüber Benzinbetrieb.
Nicht empfehlenswert
Erdgas (CNG)
Schadstoffarm und leise: Keine Rußpartikel, wenig Stickoxide und deutlich weniger CO2 als bei Benzinbetrieb. Preisgünstiger Kraftstoff, bis 2018 steuerermäßigt. Viele Förderprogramme (Zuschüsse zum Kaufpreis oder Tankgutscheine) von lokalen Gasversorgern.
Höheres Fahrzeuggewicht, Tankstellennetz noch nicht flächendeckend, insbesondere im Ausland, je nach Fahrzeugtyp zum Teil eingeschränkter Kofferraum möglich
Empfehlenswert
Flüssiggas/Autogas (LPG)
Schadstoffarme Verbrennung, preisgünstiger Kraftstoff, bis 2018 steuerermäßigt
CO2-Ausstoß höher als bei Erdgas, deutlicher Mehrverbrauch gegenüber Benzinbetrieb, Einfahrt in Tiefgaragen meist verboten.
Eingeschränkt empfehlenswert
Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle
Saubere Abgase: Vom Fahrzeug wird nur Wasserdampf ausgestoßen.
Wasserstoff muss sehr energieaufwendig produziert werden, CO2-Bilanz derzeit ungünstig. Eine Lösung kann die Produktion unter Nutzung regenerativer Energien sein, dieses Verfahren ist jedoch nicht serienreif. Derzeit sehr wenige Tankstellen, hoher Kraftstoffpreis
Auf absehbare Zeit nicht serienreif

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